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Workshop: City Lights – Experimentelle Fotografie

In der Abenddämmerung können wunderbar geheimnisvolle Fotos entstehen! Ende März ging ich mit einer Gruppe angehender Kunst- und Designstudentinnen auf nächtlichen Streifzug durch die Stuttgarter Innenstadt. Nach einer kurzen Einführung in Blende, Belichtungszeit und Iso ging es los!

Die Location – der Stuttgarter Hauptbahnhof – stellte sich als super Spot fürs Fotografieren von Stadtlichtern heraus. Mit Spiegelreflexkameras und Stativen bepackt, fuhren wir mit dem Bus direkt vor den Haupteingang und begannen noch an der Bushaltestelle mit den ersten Foto-Experimenten.

 

 

Lichtermeer und Lichterknäuel

Bei den ersten Übungen experimentierten die Teilnehmer mit dem manuellen Fokus und weit geöffneter Blende. So fingen sie die Lichter der Leuchtreklame und vorbeifahrenden Autos ein und verwandelten sie in abstrakte, malerische Bilder. Die Begeisterung war groß als die Workshop-Teilnehmer bemerkten, welch eindrucksvolle Ergebnisse auch Fotografie-Anfänger erzielen konnten. Die Angst etwas „falsch“ zu machen war weg und die Lust am Ausprobieren geweckt! Durch Hüpf- und Kreisbewegungen mit der Kamera entstanden Lichtknäuel und grafische Linienmuster.

 

Lichtspuren

Im nächsten Schritt experimentierten wir mit der Belichtungszeit. Von einer Fußgängerbrücke in der Nähe aus, hatte man einen guten Blick auf die mehrspurige Bundesstraße. Die Autos fuhren quasi direkt auf uns zu. Wir brauchten also nur unsere Stative aufzubauen, abzuwarten und im richtigen Moment abzudrücken. So gelangen ein paar schöne Aufnahmen mit Langzeitbelichtung, die die Lichtspuren der vorbeifahrenden Autos nachzeichneten.

 

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